Behaglichkeit

Die Arbeit

Der Mensch befindet sich zu einem sehr hohen Anteil seines Lebens in geschlossenen Räumen. Physikalisch gesehen ist der Mensch eine Wärme-Kraft-Maschine, die chemische und mechanische Arbeit leistet. Um diese Arbeit zu leisten, wird dem Körper Energie in Form von Nahrung zugeführt. Hier ein kleines Beispiel: Ein schlafender Erwachsener hat eine Gesamtwärmeabgabe von ca. 80 W im Gegensatz zu einem schwer körperlich arbeitenden Erwachsenen mit ca. 450 W. Daran lässt sich erkennen, dass die Bau- und Haustechnik unterschiedliche Anforderungen erkennen und lösen muss.

Die Haut

Die Haut ist das Kontaktorgan zwischen „Innen“ und „Außen“. Die Haut reguliert unseren Wärmehaushalt. Sobald die Kerntemperatur (37 °C) um 1,5 °C fällt, erhöht sich der Stoffwechsel um ca. 20 %. Dreiviertel der menschlichen Wärmeabgabe erfolgt über Wärmestrahlung und Wärmeleitung. Die warme Haut hat das Bestreben, Energie an kältere Zonen abzugeben. Insbesondere gilt dies für unseren Kopf und die Füße.

Die Behaglichkeit

Die thermische Behaglichkeit ist keine exakte Größe. Ist der Wärmehaushalt im Gleichgewicht, stellt sich eine Körpertemperatur von etwa 37 °C ein. Auch haben vielfache Untersuchungen des Behaglichkeitsempfindens ergeben, dass die Bandbreite von zufrieden bis völlig unzufrieden sehr groß ist.

Einflüsse auf die Behaglichkeit

Das Raumklima

Baubiologen sehen in unseren Gebäuden die dritte Haut des Menschen. Jeder Mensch empfindet ein für sich eigenes optimales Raumklima. So wurden verschiedene Raumklimakomponenten festgelegt, welche Einfluss auf die Behaglichkeit nehmen. Die Einflussgrößen sind z. B.: Luftbewegung, Luftfeuchtigkeit, Temperatur der umschließenden Flächen, Lufttemperatur, Aufenthaltsdauer, Belegungsdichte, Kleidung, Tätigkeitsgrad und die körperliche Verfassung.

Die Fußbodentemperatur

Sobald der Bauherr eine Fußbodenheizung wünscht, wird auch nach einer gesunden und behaglichen Oberflächentemperatur gefragt. Diese liegt im Mittel bei 24 °C. Zusätzlich gibt es Untersuchungen, dass der Mensch an den kältesensiblen Füßen auf Oberbodenbelägen mit guter Wärmeleitfähigkeit (z.B. Fliesen) höhere Temperaturen (ca. 26 °C) bevorzugt.

Auf Teppich (geringe Wärmeleitfähigkeit) fühlt sich der Mensch mit Temperaturen um ca. 23 °C schon sehr komfortabel. Daher schreibt die europäische Norm in den Aufenthaltszonen eine maximale Oberflächentemperatur von 29 °C, in Bädern 33 °C und den Randzonen von 35 °C vor.

Die Luftfeuchtigkeit

In Bezug auf die Luftfeuchtigkeit in Gebäuden sind zwei Extreme zu nennen. Als Beispiel: Bei einer Raumtemperatur von 22 °C kann die relative Luftfeuchtigkeit zwischen 20 % und 75 % schwanken, um als behaglich empfunden zu werden. So trocknen auf der einen Seite die Nasenschleimhäute aus und auf der anderen Seite haben Sie mit Schimmelpilzen zu kämpfen. Aus Gründen der Hygiene und Gesundheit sollte die Zielgröße zwischen 40 % bis 60 % relative Luftfeuchte nicht über- bzw. unterschritten werden.

MUTLTIBETON

Was hat nun die thermische Behaglichkeit mit dem Produkt MULTIBETON gemein? Artus Feist, Gründer von MULTIBETON und Pionier im Bereich Flächenheizung, hat Mitte der 60er Jahre mit der Forschung von alternativen Heizsystemen begonnen. Da er selbst immer über zu kalte Füße klagte, war für ihn der Schritt zur Fußbodenbeheizung nur konsequent.

Mitte der 70er Jahre haben Artus Feist und Dr. A. Kollmar auf wissenschaftlicher Basis intensiv zusammengearbeitet. Daraus entstanden das bekannte MULTIBETON Modulationsverfahren und andere Patente. Zusätzlich fand die MULTIBETON Flächenheizung breite Anerkennung in der Branche und gilt heute noch als wegweisend für energieeffizientes Heizen.

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